Mein Psychotherapie-Angebot
im Kreis Segeberg

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie wird überwiegend bei Phobien, Ängsten und Zwängen angewendet.

Erfahrungen im Leben können zu erlernten problematischen Verhalten führen. Dieses erlernte Verhalten kann durch die Therapie wieder verlernt werden und durch aktive Mitarbeit können neue positive Denk- und Verhaltensweisen neu erlernt werden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und unsere Gefühle unser Verhalten!
Auf ein Ereignis/Situation reagieren wir. Dabei haben wir Gefühle. Vielleicht Wut, Angst, Freude, Trauer usw. Diese Gefühle bestimmen wiederum unser Verhalten.

Unsere Gedanken, Wahrnehmung, Interpretationen, Bewertungen sind zum Teil unterbewusst und wir wissen gar nicht genau, warum wir auf ein Ereignis/Situation so reagieren. Somit kann es zu dysfunktionalen Überzeugungen kommen.
In der Kognitiven Verhaltenstherapie werden diese belastenden Gedankenmuster aufgedeckt, auf Ihren Wahrheitsgehalt, Logik, Überzeugungen, Bewertungen oder Einstellungen überprüft und in rationale und zielkonforme Gedanken umgewandelt. Über diese Umstrukturierung werden neue Gedanken erlernt, dadurch das Gefühl und somit das Verhalten positiv verändert.

Gesprächstherapie nach Rogers

Diese Therapie basiert darauf, dass Menschen eine angeborene Fähigkeit besitzen sich weiter zu entwickeln. Sich selbst zu verwirklichen und selbst Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu finden.

Das Gespräch baut auf Empathie (einfühlsames Verständnis), Authentizität (Echtheit) und Akzeptanz auf. Es findet im Hier und Jetzt statt. Den Gesprächsverlauf bestimmen Sie selbst und schildern Ihre Probleme und Sichtweisen. Durch die Wertschätzung und Akzeptanz im Gespräch wird die Selbstaktualisierungs- und Selbstverwirklichungstendenz unterstützt. Sie können dadurch selber Lösungen für die Probleme finden und sich selbst verwirklichen. Bei dieser Therapie werden keine Ratschläge oder Anweisungen gegeben, sondern Sie hilft Ihnen individuelle Antworten selbst zu finden.

EMDR

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing und bedeutet Desensibilisierung und Neuverarbeitung/Wiederaufbereitung durch Augenbewegungen.
Es wird in der Behandlung von Traumata und Ängsten eingesetzt und kann zusätzlich zur Ressourcenaktivierung angewendet werden.

EMDR in der Traumatherapie:

Wenn ein Mensch einer Situation von außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaß ausgesetzt ist, ist das Gehirn nicht mehr in der Lage das Ereignis zu verarbeiten. Es kann zur Unterbrechung des Austausches von Informationen der beiden Gehirnhälften kommen und damit zur zersplitterten Abspeicherung von Erlebnisfragmenten. Das Gehirn kann die Erfahrung nicht mehr verarbeiten.
Durch EMDR wird das Gehirn angeregt die Erinnerungsfragmente des Erlebnisses zusammenzufügen und neu zu verarbeiten. Dadurch kann die seelische Verletzung (Trauma) in einen realen und rationalen Zusammenhang abgespeichert und das Geschehene als Teil der Lebensbiographie eingeordnet werden.

EMDR zur Ressourcenaktivierung:

Negative Vorstellungen, Emotionen oder Überzeugungen können durch dieses EMDR Verfahren abgeschwächt werden, sie werden unwichtiger. Dadurch können positive Emotionen, Vorstellungen, Überzeugungen und Bilder stärker in den Vordergrund treten.
Damit ist man in der Lage selbstbewusster und ausgeglichener zu werden, oder auch belastende Ereignisse neutraler zu empfinden.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Entspannungsverfahren welches auf der physischen Grundlage beruht, dass ein willkürlich angespannter Muskel auch wieder willkürlich entspannt werden kann. Diese Methode ist recht einfach zu erlernen und es werden zeitnahe Erfolge erzielt.

Durch die willkürliche Entspannung der Muskulatur tritt ein vertieftes körperliches Ruhegefühl und eine seelische Entspannung ein. Die Progressive Muskelrelaxation ist ein systematisches Entspannungsverfahren, welches regelmäßig angewendet werden sollte um einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen.